SEO Agentur Kosten: Preistabelle je Betriebsgröße
Im regionalen Mittelstand haben sich zwei Bausteine eingebürgert: ein einmaliger Aufbau und eine monatliche Betreuung. Die Preistabelle zeigt, was das bei RegioKlicks kostet und wie sich der Markt dazu verhält. Alle Beträge netto.
| Betriebsgröße | Aufbau einmalig | Betreuung pro Monat | Was enthalten ist |
|---|---|---|---|
| Einzelbetrieb mit einem Standort | ab 1.200 € | ab 490 € | Bestandsaufnahme mit Daten, technische Korrektur, Seitenstruktur, Texte für die wichtigsten Leistungen, Messung, Ordnung im Unternehmensprofil; laufend neue Seiten, Nachschärfen, Bericht mit Einordnung |
| Betrieb mit 2–3 Standorten oder Leistungen | ab 1.200 €, Umfang nach Zahl der Seiten | ab 490 €, gestaffelt nach Standorten | wie oben, zusätzlich eine Seite je Leistung und Ort statt einer Sammelseite, ein Unternehmensprofil je Standort |
| Mehrere Standorte, dichter Wettbewerb | Angebot nach Projektumfang | Angebot nach Projektumfang | wie oben, zusätzlich Priorisierung nach Suchvolumen je Ort, Aufbau von Verweisen, engere Abstimmung |
| Marktspanne anderer Anbieter | 1.000 – 4.000 € | 300 – 1.500 € | schwankt stark; Texte sind häufig nicht enthalten, Berichte oft automatisiert |
Die Marktspanne ist Beobachtung, keine Preisliste. Unsere eigenen Preise stehen offen auf der Preisseite – wir bewegen uns bewusst im unteren Teil der Spanne, weil die Struktur schlank ist: keine Etage voller Projektmanager, kein Büro, das mitbezahlt wird, Betreuung per Video, Telefon und Mail, wie unter Über uns beschrieben. Rechnen Sie auf Ihrer Seite mit ein bis zwei Stunden im Monat für Fotos aus dem Betrieb und fachliche Antworten – beides lässt sich nicht einkaufen.
Dieser Artikel behandelt Dienstleister mit regionalem Einzugsgebiet: Handwerksbetriebe, Praxen, Kanzleien, Makler. Für Online-Shops im E-Commerce und für B2B-Unternehmen, die bundesweite Sichtbarkeit brauchen, gelten andere Spannen, weil der Wettbewerb national ist und der Content-Bedarf um ein Vielfaches höher liegt.
Was kostet SEO pro Monat bei einer Agentur
Der Monatsbeitrag ist die Zahl, an der die meisten Angebote verglichen werden. Sie sagt allein wenig aus, weil dahinter völlig unterschiedliche Arbeit stecken kann. Drei Stufen, wie sie im Markt vorkommen:
Unter 300 Euro pro Monat
Hier ist erfahrungsgemäß keine Arbeit an der Website enthalten. Was der Betrag deckt: ein automatisch erzeugter Bericht mit Rankings, gelegentlich ein Blick ins Unternehmensprofil. Das ist bei 250 € kein Schnäppchen, sondern bezahlte Untätigkeit. Sinnvoll ist diese Stufe nur, wenn sie ehrlich als Pflege bezeichnet wird – etwa die Pflege des Google-Unternehmensprofils ab 190 € im Monat, bei der klar ist, dass keine neuen Seiten entstehen.
300 bis 900 Euro pro Monat
Die Stufe, in der die meisten regionalen Betriebe richtig aufgehoben sind. Enthalten sein sollten: jeden Monat mindestens eine neue oder grundlegend überarbeitete Seite, interne Verlinkung, Reaktion auf Positionsverluste, Pflege des Unternehmensprofils und ein Bericht, der Zahlen einordnet statt sie nur zu zeigen. Die SEO-Betreuung bei RegioKlicks beginnt bei 490 € und liegt damit am unteren Rand dieser Stufe.
Über 900 Euro pro Monat
Gerechtfertigt bei mehreren Standorten, in Großstädten mit dichtem Wettbewerb oder wenn zusätzlich zur Suchmaschinenoptimierung Fachartikel entstehen sollen. Für einen Betrieb mit einem Standort und drei Leistungen ist dieser Betrag kaum mit sinnvoller Arbeit zu füllen – hier wird oft Zeit abgerechnet, die niemand braucht.
Warum 5.000 Euro im Monat für einen regionalen Betrieb zu viel sind
Viele Ratgeber zu SEO-Kosten nennen 2.000 bis 5.000 Euro als „übliches” Budget. Diese Zahlen stammen aus dem Geschäft mit Online-Shops und B2B-Unternehmen, die in ganz Deutschland gefunden werden wollen. Dort konkurrieren hunderte Seiten um dieselben Suchbegriffe.
Ein Dachdecker in einem Landkreis konkurriert mit einem Dutzend Betrieben und zwei Branchenverzeichnissen. Die Zahl der relevanten Suchbegriffe ist überschaubar, das Suchvolumen liegt oft bei wenigen hundert Anfragen im Monat. Wer hier 5.000 Euro ausgibt, bezahlt Arbeit, die keinen Unterschied mehr macht. Der Projektumfang bestimmt den Preis – nicht umgekehrt.
SEO Beratung Kosten
Beratung ohne Umsetzung wird meist nach Stunden oder als Tagessatz abgerechnet. Im Markt liegen die Stundensätze bei 90 bis 160 € netto für kleinere Anbieter und SEO-Freelancer, deutlich darüber bei größeren Agenturen. Ein Beratungstag mit acht Stunden kostet rechnerisch 720 bis 1.280 €.
Für einen regionalen Betrieb lohnt sich reine Beratung selten. Der Grund: Sie bekommen eine Liste von Aufgaben, die anschließend jemand umsetzen muss – Texte schreiben, Seiten anlegen, Technik korrigieren. Bleibt die Liste liegen, war das Geld verloren. Bei RegioKlicks gibt es deshalb keine getrennte Beratung; die Einschätzung, was zu tun ist, ist Teil des Aufbaus, und die Umsetzung folgt direkt.
SEO Audit Kosten
Ein SEO-Audit ist die Bestandsaufnahme: Welche Seiten sind im Index, welche technischen Fehler bremsen, welche Suchbegriffe haben im Einzugsgebiet Volumen, wo steht der Wettbewerb. Als einzelnes Produkt wird ein SEO-Audit im Markt je nach Website-Größe und Tiefe der Analyse von einigen hundert bis zu mehreren tausend Euro angeboten.
Für einen Betrieb mit 10 bis 30 Seiten ist ein Audit im vierstelligen Bereich nicht sinnvoll – die Analyse dauert wenige Stunden, der Rest ist Präsentation. Bei RegioKlicks ist die Bestandsaufnahme im einmaligen Aufbau ab 1.200 € enthalten, und eine erste schriftliche Einschätzung gibt es vorab kostenlos über die Kontaktseite. Sie zeigt, was im Index ist, welche Suchbegriffe Volumen haben und wo die größten Lücken liegen.
SEO Stundensätze
Wer nach Stunden abrechnet, macht die Kosten scheinbar transparent. Tatsächlich verschiebt das Modell das Risiko auf die Kundenseite: Sie zahlen für Zeit, nicht für Ergebnis, und wissen im Voraus nicht, wie viele Stunden anfallen.
Die üblichen Sätze im Markt:
- SEO-Freelancer und kleinere Agenturen: 90 bis 160 € netto je Stunde
- größere Agenturen mit Projektmanagement und Full-Service-Anspruch: deutlich darüber, weil Abstimmung und Overhead mitbezahlt werden
Wichtiger als der Stundensatz ist, wie viele Stunden im Monat tatsächlich anfallen und was in ihnen passiert. Zehn Stunden zu 120 € sind 1.200 € – wenn davon vier Stunden für Abstimmung und Reporting draufgehen, bleiben sechs für die Website. Ein Festpreis mit benannten Leistungen ist für kleine Betriebe der bessere Weg, weil er planbar ist.
SEO Flatrate oder Paket
Drei Preismodelle sind verbreitet, und jedes hat einen Haken, den Sie kennen sollten.
Feste Pakete („Starter, Business, Premium”) sind leicht zu vergleichen, passen aber selten genau. Ein Paket mit „4 Blogartikel im Monat” hilft einem Zahnarzt nicht, wenn seine Leistungsseiten noch fehlen. Prüfen Sie, ob das Paket die Aufgaben enthält, die Ihr Betrieb gerade braucht – nicht, ob es viel enthält.
Eine SEO-Flatrate verspricht, dass alles erledigt wird, was anfällt. In der Praxis definiert der Anbieter, was „anfällt”. Fragen Sie nach der Obergrenze an Stunden oder Seiten im Monat; ohne diese Zahl ist die Flatrate ein Paket ohne Beschreibung.
Erfolgsbasierte Abrechnung klingt fair, setzt aber Anreize für kurzfristige Kennzahlen und erfordert eine Definition von Erfolg, über die sich im Streitfall niemand einig wird.
RegioKlicks arbeitet mit einem Festpreis für den Aufbau und einem Monatsbeitrag mit benannten Leistungen. Beides ist monatlich kündbar, vier Wochen zum Monatsende, ohne Mindestlaufzeit.
Was im Preis enthalten sein sollte
Egal welches Modell: Diese SEO-Leistungen gehören in jedes ernst gemeinte Angebot. Fehlt eine davon, wird der teuerste Teil auf Sie abgewälzt.
Keyword-Recherche und Seitenstruktur
Welche Suchbegriffe im Einzugsgebiet Volumen haben und welche Seite welche Anfrage beantwortet. Das Ergebnis ist eine Struktur ohne doppelte Ziele – eine Seite je Leistung und Ort statt einer Sammelseite, wie in Seiten je Ort statt Sammelseite beschrieben.
On-Page-Optimierung und Technik
Titel, Überschriften, interne Verlinkung, Ladezeit, mobile Darstellung, Indexierung. Die On-Page-Optimierung ist der günstigste Hebel, weil sie auf der eigenen Website stattfindet und keine Abhängigkeit von Dritten schafft.
Content-Strategie und Texte
Wer die Texte schreibt, ist die wichtigste Frage im ganzen Angebot. Steht dort „Texte werden vom Kunden geliefert”, scheitert das Projekt in der Regel im dritten Monat, weil niemand im Betrieb Zeit dafür hat. Texte, Fotos aus dem Betrieb und fachliche Antworten sind der Kern jeder Content-Strategie – die Fotos und die Antworten kommen von Ihnen, das Schreiben von der Agentur.
Monitoring und Reporting
Search Console, Analyse, Formular- und Anrufmessung, monatlicher Bericht mit Vergleichszeitraum. SEO-Tools für Rankings und Wettbewerb sind im Preis enthalten und sollten nicht gesondert berechnet werden.
Was kostet Local SEO
Local SEO meint die Sichtbarkeit im Einzugsgebiet: Kartenrang im Local Pack, Unternehmensprofil, Bewertungen, Verzeichniseinträge, Ortsseiten. Für viele regionale Betriebe ist das der Teil mit der schnellsten Wirkung, weil der Kartenrang an Hauptkategorie, Entfernung und Bewertungssignalen hängt und sich binnen Wochen bewegen lässt.
Bei RegioKlicks kostet die Einrichtung des Google-Unternehmensprofils ab 450 € einmalig, die laufende Pflege ab 190 € pro Monat. Das ist der günstigste Einstieg und für Betriebe mit sehr kleinem Einzugsgebiet oft ausreichend. Was den Kartenrang bestimmt, steht in Warum Ihr Betrieb nicht in der Karte auftaucht.
Kosten für SEO im Vergleich zu Google Ads
Beide Wege führen auf dieselbe Ergebnisseite, verhalten sich aber verschieden. Google Ads liefert ab Tag 1 und kostet je Klick – Rechenbeispiel: angenommen, „Dachdecker
Die Betreuung von Google Ads kostet bei RegioKlicks ab 290 € im Monat zuzüglich Klickbudget. In den ersten Monaten laufen beide oft parallel; welcher Weg für welchen Betrieb passt, steht in SEO oder Google Ads.
Ab welchem Budget lohnt sich SEO
Die ehrliche Antwort hängt an drei Faktoren: Suchvolumen im Einzugsgebiet, Auftragswert und Wettbewerb.
Ein Rechenbeispiel: Angenommen, die Betreuung kostet 490 € im Monat und bringt nach sechs Monaten acht zusätzliche Anfragen monatlich, von denen jede dritte zum Auftrag wird. Dann kostet ein gewonnener Auftrag rund 185 €. Bei einem Auftragswert von 2.500 € ist das eindeutig tragfähig, bei 150 € nicht.
Daraus folgt die Untergrenze: Lohnt sich SEO, wenn der Auftragswert niedrig und das Suchvolumen klein ist? Nicht immer. Bei einem Einzugsgebiet mit wenigen hundert Suchanfragen im Monat und Auftragswerten unter 200 € ist ein gepflegtes Unternehmensprofil plus eine gute Website bereits die sinnvolle Obergrenze der Investition. Wer dagegen Aufträge über 1.000 € vergibt und in einem Markt mit tausend Suchanfragen im Monat steht, lässt ohne SEO jeden Monat Anfragen liegen.
Woran Sie ein Angebot ohne Substanz erkennen
Fünf Merkmale, die in SEO-Angeboten immer wieder auftauchen und die Sie skeptisch machen sollten:
- Ranking-Garantien. Niemand kontrolliert den Algorithmus der Suchmaschinen. Eine Garantie auf Platz 1 ist entweder auf einen Suchbegriff bezogen, den niemand eingibt, oder unseriös.
- Feste Linkpakete. „50 Backlinks im Monat” beschreibt Einkauf, nicht Arbeit, und wirkt seit Jahren nicht mehr – siehe Likes, Klicks und Backlinks kaufen.
- Lange Mindestlaufzeiten. 24 Monate ohne Kündigungsmöglichkeit schützen den Anbieter, nicht das Ergebnis.
- Zugänge auf den Namen der Agentur. Konten, Profile und Domain gehören dem Betrieb. Wer sie behalten will, baut eine Abhängigkeit auf, die beim Wechsel teuer wird.
- Keine Nennung dessen, was nicht gemacht wird. Ein Angebot, das alles verspricht, hat keine Prioritäten.
Professionelle SEO oder Abonnement
Ein einfacher Test vor Vertragsschluss: Fragen Sie, was im dritten Monat konkret passiert. Professionelle SEO antwortet mit Arbeitsschritten – welche Seiten entstehen, welche überarbeitet werden, welche Daten dafür ausgewertet wurden. Wer darauf keine Antwort geben kann, hat keinen Plan, sondern ein Abonnement.
Was Sie statt des Preises bewerten sollten
Der Monatsbeitrag ist der am leichtesten vergleichbare und zugleich unwichtigste Teil eines Angebots. Bewerten Sie stattdessen:
- Versteht der Anbieter Ihre Branche? Ein Angebot für eine Zahnarztpraxis muss das Heilmittelwerbegesetz kennen, eines für eine Kanzlei die Grenzen sachlicher Werbung. Die Branchenseiten zeigen, worauf es je Branche ankommt.
- Ist benannt, was in den ersten 90 Tagen passiert? Nicht „Optimierung”, sondern Seiten, Texte, Korrekturen.
- Wer schreibt die Texte? Siehe oben – die häufigste Sollbruchstelle.
- Wie wird gemessen? Anfragen und Anrufe, nicht Positionen. Rankings sind ein Zwischenschritt, keine Kennzahl für den Betrieb.
- Was passiert bei Kündigung? Bleiben Zugänge, Texte und Daten bei Ihnen?
Was Sichtbarkeit in der KI-Suche kostet
Google zeigt zunehmend KI-Übersichten über den klassischen Ergebnissen, und KI-Systeme wie ChatGPT beantworten Fragen nach Betrieben direkt. Manche Agenturen verkaufen dafür einen Aufpreis unter dem Namen GEO oder KI-Optimierung.
Für regionale Betriebe ist das derzeit kein eigener Kostenfaktor. Die KI-Suche zitiert Seiten, die eine Frage klar beantworten, Ort und Leistung eindeutig benennen und ein gepflegtes Unternehmensprofil haben – dieselben Voraussetzungen wie für den klassischen Kartenrang. Wer die Grundlagen sauber umsetzt, ist auch dort sichtbar, ohne zusätzliches Budget.